Museum Judengasse

Im Jahr 1460 beschließt der Frankfurter Stadtrat, die jüdische Bevölkerung in einem eigenen Bezirk anzusiedeln. Zunächst leben nur wenige Familien in der schmalen Gasse entlang der alten Stadtmauer. Im 17. Jahrhundert aber wohnen hier etwa 3000 Menschen. Die Frankfurter Judengasse entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens in Europa.

Die Ausstellung im Museum Judengasse eröffnet verschiedene Perspektiven auf jüdisches Alltagsleben in der Frühen Neuzeit. Inmitten von Ruinen bringt sie Objekte zum Sprechen, die einst vor Ort gefertigt oder genutzt wurden. Im Fokus stehen dabei die vielfältigen Beziehungen, die die Einwohner der Judengasse mit den christlichen Bewohnern der Stadt, dem Frankfurter Rat und Kaiser unterhielten, sowie die Literatur und Musik, die vor Ort entstand, gelesen oder gedruckt wurde

Interessant ist auch der jüdische Friedhof, der sich direkt hinter dem Jüdischen Museum Kurt Schumacher Strasse befindet

Das Jüdische Museum am Untermainkai wird bis 2018 umgebaut.

Erinnerungsstätte Großmarkthalle (neue EZB) Führung

Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die verfolgten Juden. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet.

Dauer: 1 Stunde

Kosten: 3,-€ pro Schüler

Erinnerungsstätte Großmarkthalle Workshop

Der Schulklassenworkshop dauert 3 Stunden und besteht aus folgenden Teilen:

  • Einstieg im Seminarraum
  • Rundgang durch die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle.
  • Vertiefungsworkshop im Seminarraum

 Noch mehr Workshop Angebote des pädagogischen Zentrum des Jüdischen Museums:

 - Jüdisches Leben in Deutschland heute

- Konstruktion und Projektion: Vorstellungen vom Anderen
  Woher beziehen wir unsere Vorstellungen über Juden und Muslime?

- Juddebube und Schlappekicker
  Das Eintracht Frankfurt Museum und das Pädagogische Zentrum Fritz Bauer Institut & Jüdisches    Museum bieten für Schulen den Workshop „Juddebube und Schlappekicker.

- "Wie ist das im Islam?"

Der Islam ist die jüngste monotheistische Religion. Er reiht sich als dritte Offenbarungsreligion in die Tradition der Buchreligionen ein. Wenig bekannt ist, dass Islam und Ju- dentum sehr viele Gemeinsamkeiten haben.

- "Selbstaufklärung in den bahnen des Rechts." der Frankfurter-Auschwitzprozess 1963-1965