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Europa in der Schuldenkrise

Börse
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EZB Neubau Sommer 2012

Wirtschaft im Zentrum europäischer Finanzpolitik

10.-13. Klasse, Berufsschulklassen, Studentengruppen

Beim Spaziergang durch die Hochhausschluchten des Bankenviertels und beim Besuch von Börse, Deutscher Bundesbank oder Europäischer Zentralbank, wird uns die Bedeutung des Finanzzentrums bewusst. Die Schwierigkeit von wichtigen finanzpolitischen Entscheidungen erleben wir beim Planspiel „Staaten in der Schuldenkrise“, wenn wir selber die Haushaltpolitik in einer Währungsunion gestalten. Dabei wird uns deutlich, welche Zwänge und Interessen auf den jeweiligen Entscheidungsträgern lasten. Ein spannendes Projekt, das unseren Horizont enorm erweitert und Lust aufs Debattieren macht

4 Ü/HP pro Person ab 216,00 €

Mindesteilnehmerzahl: 25 SchülerInnen

Programm-Leistungen:Planspiel, Stadtführung, Maintower-Besuch, Vortrag Börse, Vortrag EZB oder DZB , Vortrag GLS-Bank  (Mitglied des Fair Finance Network Frankfurt), Vortrag oder Führung mit Vertretern der Neuen Geldordnung oder Attac.

Sonstige Leistungen:

Ü 4-Bettzimmer/HP, Bettwäsche, Programm ohne Transferkosten, Programm-Koordination

Hinweis: Alle Bausteine  können auch in individuelle Programme eingebaut werden.

Planspiel: Finanzmarktkrise (3 Stunden)

Wie agieren Hedge Fonds? Brauchen wir eine Finanztransaktionssteuer? Was sind Eurobonds? Und was ist mit Credit Default Swap gemeint?

Antwort auf diese Fragen gibt nicht nur ein BWL-Studium. Das Planspiel Finanzkrise simuliert den Alltag an der Börse: Versicherungen, Banken und Pensionsfonds nehmen Kredite auf und handeln mit mehr oder weniger riskanten Aktienpapieren. Die Teilnehmenden verstehen, wie Aktienkurse gebildet werden und wie der Handel an der Börse vonstatten geht. 

Dieses Spiel eignet sich, um stark vereinfacht die Mechanismen der
Finanzmärkte zu verstehen und die Auslöser für die Finanzkrise 2007/08 nachvollziehen zu können. Es dient als praxisbezogener„Aufschlag“ für eine Veranstaltung zur Finanzkrise und ihren nachfolgenden Implikationen in der Realwirtschaft.

Planspiel: Staaten in der Schuldenkrise (5 Stunden)
In diesem Spiel rutschen die Mitgliedsländer der „Rosanischen Union“ in eine
Schuldenkrise. Nun muss gespart werden - nur wo? Bei der Gestaltung nationaler Haushaltspolitik wird deutlich, welche Zwänge und Interessen auf den jeweiligen EntscheidungsträgerInnen lasten. Die Schuldenkrise bringt dabei neue Kräfte ins Spiel: Der internationale Kapitalmarkt und die Mitgliedschaft in einer Währungsunion verringern den Handlungsspielraum der Staaten. Den realpolitischen Hintergrund setzt dabei die Staatschuldenkrise im Euroraum.
Das  fiktive Spielsetting greift diese Dynamiken auf, um den Teilnehmenden
näher zu bringen, wie stark Wirtschaft und Politik voneinander abhängen und
worum es in der aktuellen Debatte um Euro- und Schuldenkrise eigentlich geht.
Dieses Spiel kann mit dem Planspiel „Finanzkrise“ kombiniert werden!

 

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