Altes und modernes Frankfurt

Die Highlights:

Früher waren es die Wehrbauten und die kirchlichen Bauten, die die Macht und den Reichtum der Stadt Frankfurt zeigten, heute sind es eher die Bürotürme, die unterschiedlichste Architektur aufweisen. Bei einem Spaziergang durch Frankfurt erlebt man die Symbole städtischer und kirchlicher Macht von damals und heute und verschafft sich gleichzeitig einen ersten Eindruck von Frankfurt.

Wirtschaftsleben in Frankfurt

Von der mittelalterlichen Börse zum E-Commerce:
Zwei kaiserliche Messeprivilegien erhält die Stadt Frankfurt im Mittelalter verliehen, im Schnittpunkt mehrerer Handelsrouten gelegen, entwickelt sich die Stadt rasch zu einer der wichtigsten Handelsmetropolen im Römischen Reich Deutscher Nation. Als in barocker Zeit die Messe an Bedeutung verliert, stärkt sich der Einfluss der Privatbankiers und der Frankfurter Börse und sichert der Stadt weiterhin die Bedeutung als einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze des 19. Jahrhundert. Späte Industrialisierung und der Wiederaufschwung der Messe in der Nachkriegszeit ebnen der Stadt den Weg zum heutigen Dienstleistungs- und Bankenzentrum.

Bahnhofs- und Rotlichtviertel:

Drogen, Prostitution und Kriminalität im Rotlichtviertel - das ist das Klischee des Stadtteils um den Hauptbahnhof. Heute von vielen gemieden, entstand es einst als das nobelste Renommierviertel im 19. Jahrhundert. Dreh- und Angelpunkt der damaligen Konzeption ist der Centralbahnhof der auf dem leeren Galgenfeld am Rande der Stadt entstand und die Kaiserstraße, die als Entrée die Gäste der Stadt mit herrschaftlicher Kulisse in das Innere geleitete.