Über uns – stay different

Im Jahr 1926 wurde der Verein gegründet, der hinter der Jugendherberge in Frankfurt am Main steht. Aus der historischen Idee, dass Jugendliche aus Frankfurt hier der Welt begegnen können, entwickelte sich eine Gegenwart, in der Menschen internationaler Herkunft sich in diesem, direkt am Main gelegenen, Haus treffen und zu fairen Bedingungen übernachten können.

Unter dem Motto "stay different" sind alle Menschen willkommen zu übernachten, zu tagen und eine gute Zeit miteinander zu erleben. Das Haus der Jugend ist mit aktuell 364 Betten in mehr als 100 Zimmern und rund 70.000 Übernachtungen im Jahr eine der größten Jugendherbergen in Deutschland. Mit 13 Tagungsräumen bietet das Haus darüber hinaus auch in zentraler Lage und in der Nähe des Hauptbahnhofs die Möglichkeit, Seminare, Tagungen und Treffen zu gestalten. Das Skylinedeck ermöglicht den Panorama-Blick auf die Metropole. 

Unsere Mission

Gemeinnützigkeit

Hinter der Frankfurter Jugendherberge steht der Verein Haus der Jugend e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe. Der Verein erfüllt seinen Zweck insbesondere durch die Unterhaltung des Hauses der Jugend als Jugendherberge, Tagungs-, Kulturveranstaltungs- und Bildungsstätte. Damit verbunden ist die Förderung der internationalen Jugendbegegnung und die Vermittlung insbesondere der historischen Werte und kulturellen Angebote der Stadt Frankfurt am Main an die Gäste des Hauses. Die Arbeit des Vereins erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main und ihren Jugendbehörden, mit dem Frankfurter Jugendring und seinen Mitgliedsverbänden und mit dem Deutschen Jugendherbergswerk, insbesondere dem Landesverband Hessen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Inklusion

Barrierefreiheit

Wir sind stolz darauf, dass 95% unseres Angebots barrierefrei genutzt werden kann. Über unseren Aufzug sind alle Tagungsräume uneingeschränkt nutzbar und über einen weiteren Spezialaufzug ist selbst das Skylinedeck für mobilitätseingeschränkte Menschen erreichbar.

Neun Zimmer sind weitestgehend nach DIN-Maßen ausgestattet, selbst ein Schwesternruf ist eingebaut. Viele Gruppen auch mit E-Rollstuhl-Fahrern waren bei uns schon auf Klassenfahrt. Durch unsere zentrale Lage sind auch moblitätseingeschränkte Personen schnell in der Stadt oder in den Museen.

Der Speiseaal ist so flexibel möbliert, dass es kein Platzproblem für Rollis gibt. 

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Historie

Anfänge in der Hansaallee

Die Wurzeln des Frankfurter Haus der Jugend reichen bis in die 1920er Jahre zurück. Damals entstand am Dornbusch in der Hansaallee ein erstes Jugendhaus, das dem neu gegründeten Frankfurter Jugendring als Treffpunkt diente.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich die Situation jedoch drastisch: Alle freien Jugendverbände wurden verboten, nur die Hitlerjugend durfte weiterbestehen. Damit verlor auch der Jugendring seine Grundlage, und das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zweckentfremdet – unter anderem als Unterkunft für die Feuerwehr.

Nachkriegszeit und Wiederaufbau

Nach dem Krieg erfolgte 1947 ein Neuanfang: Der Frankfurter Jugendring wurde wieder ins Leben gerufen. In den 1950er Jahren erhielt er ein neues Domizil direkt am Mainufer in Sachsenhausen, das heutige Haus der Jugend. Das alte Gebäude in der Hansaallee blieb bestehen, wurde jedoch zunächst von der US-Armee genutzt, die dort kulturelle und soziale Einrichtungen betrieb.

Weiteres Schicksal des Hauses in der Hansaallee

Mit dem Abzug der Amerikaner ging das Haus wieder an den Verein Haus der Jugend e.V. zurück. In den 1990er Jahren zog der Frankfurter Jugendring erneut dort ein. Gleichzeitig entstand im Gebäude die Bildungs- und Begegnungsstätte Anne Frank, die bis heute wichtige Arbeit in der historisch-politischen Bildung leistet.

Das Haus der Jugend am Mainufer entwickelte sich parallel dazu zu einem lebendigen Zentrum für Jugendliche aus aller Welt. Es bietet bis heute Übernachtungen, Räume für Veranstaltungen und Seminare sowie offene Freizeitangebote. In den letzten Jahren wurde das Gebäude umfassend saniert, um es fit für die Zukunft zu machen. Mit Blick auf sein 100-jähriges Bestehen im Jahr 2026 steht es weiterhin für Internationalität, Begegnung und die Stärkung demokratischer Werte.

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